Unwetter-Schäden

Muren in Gastein: „Mit blauem Auge davongekommen“

Salzburg
08.08.2026 06:00

Dank Schutzvorkehrungen konnte in Bad Gastein Schlimmeres verhindert werden! Im Kötschachtal kam es  in der Nacht auf Freitag zu Murenabgängen durch schwere Unwetter. Aufräumarbeiten starteten bereits. Auch die Polizei musste mit dem Helikopter zur Hilfe ausrücken. So schätzt Landesgeologe Gerhard Valentin die Lage ein.

Es war zum Glück nur ein Veilchen: „Man ist noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Landesgeologe Gerhard Valentin über das Kötschachtal. Dort kam es zu Murenabgängen durch Unwetter. Neben verlegten Straßen wurde auch Infrastruktur zerstört. Die Schutzbauten haben ein größeres Unglück verhindert.

Betroffene mussten von der Polizei ausgeflogen werden.
Betroffene mussten von der Polizei ausgeflogen werden.(Bild: FF Bad Gastein)

Personen waren eingeschlossen
„Es wurde Freitagvormittag mit den ersten Aufräumungsarbeiten begonnen“, berichtet ÖVP-Bürgermeister Norbert Ellmauer. Auch konnten Betroffene, welche noch am Alpenhaus Prossau festgesessen waren, von der Polizei ausgeflogen werden. Anders war das Tal nicht zu verlassen.

Mit Helikopter konnte sich Valentin bereits ein Bild der Lage verschaffen. Die dortigen Unwetter sind als lokales Extremereignis einzuordnen. Probleme könnten weitere Unwetter mit sich ziehen. „Die Böden sind nun gesättigt. Es benötigt nicht viel für weitere Vorkommnisse mit katastrophalen Auswirkungen“, so der Landesgeologe.

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