Angesichts der momentanen Hitzewelle sehnen sich viele Landsleute nach Abkühlung. Die Arbeiterkammer Oberösterreich wollte wissen, ob sich Luftkühler als Alternative zu Klimageräten anbieten. Das Testergebnis fiel „frostig“ aus.
Die Suche nach einem kühlen Platz ist in den vergangenen Tagen für viele Landsleute zum größten Hobby geworden. Im Innenraum versucht man, sich mit Klimaanlagen, Ventilatoren oder Luftkühlern zu helfen. Genau solche Luftkühler mit Wassertank hat die Arbeiterkammer OÖ jetzt genau unter die Lupe genommen.
Sieben Modelle getestet
Die Tester stellten dazu sieben Modelle in einen 15 Quadratmeter großen Büroraum und schauten, wie sich die Temperatur innerhalb von drei Stunden veränderte. Das Ergebnis war mehr als ernüchternd: Lediglich drei Produkte konnten die Raumtemperatur leicht senken – und zwar um höchstens 0,9 Grad. Die anderen Geräte sorgten nicht, wie man erhoffen könnte, für eine Kühlung, sondern ließen die Temperaturen sogar geringfügig steigen.
Viele Anfragen
Gleichzeitig nahm auch noch die Luftfeuchtigkeit im Raum zu. „Das Ergebnis ist nicht überraschend. Man braucht immer einen Wärmeaustausch. Am besten sind Split-Klimageräte, da wird die Raumluft entfeuchtet und trocken“, weiß Experte Gerald Kurz von der Firma K-Gruber aus Linz, der aktuell besonders ins Schwitzen kommt: „Wir haben extrem viele Anfragen, können keine Neukunden annehmen.“
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