Stürmer im Anflug?

„Ein Spagat, der nicht immer so einfach ist“

Die ungewöhnlich lange Sommerpause hat nun endgültig ein Ende. Am Montagvormittag trommelte Neo-Eisbullen-Cheftrainer Alan Letang die Mannschaft zum ersten offiziellen Eistraining auf das Eis. Die Stimmung war gut, die Intensität hoch. Zudem erfuhr die „Krone“, dass der Umbruch im Kader doch noch nicht ganz abgeschlossen sei. 

„Der erste Eindruck vom neuen Trainer war gut. Man merkt, dass er ein sehr guter Kommunikator ist und ein positiver Mensch“, sagte Peter Schneider am Montag in der Akademie in Liefering kurz nach dem ersten offiziellen Eistraining, das auch die beiden Ex-Salzburger und Neu-Münchner Lucas Thaler und Philipp Krening beobachteten. Neo-Cheftrainer Alan Letang hatte dafür den gesamten Kader zusammengetrommelt.

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„Es war ein ungewöhnlich langer Sommer für uns und deshalb sind wir mit voller Vorfreude in dieses erste Training gegangen“

Peter SCHNEIDER, EC Red Bull Salzburg

Beim ersten gemeinsamen Anschwitzen fehlten lediglich die beiden Youngsters Alexander Rebernig und Adrian Gesson, die sich derzeit beim Bundesheer befinden. „Es war ein ungewöhnlich langer Sommer für uns, weshalb wir voller Vorfreude in dieses erste Training gegangen sind“, meinte Schneider, der in der kommenden Saison als Routinier noch mehr Verantwortung übernehmen muss.

Salzburgs Schneider: „Das ist die Erwartung von Red Bull“
Der Grund dafür? Der Einbau zahlreicher Talente aus der hauseigenen Nachwuchsförderung. „Das ist die Erwartungshaltung von Red Bull. Einerseits müssen wir die jungen Spieler fördern, andererseits wird immer erwartet, dass wir vorne mitspielen. Das ist ein Spagat, der nicht immer leicht ist. Aber wir werden unser Bestes geben, um das zu erfüllen“, zeigt sich der 35-jährige Stürmer positiv gestimmt. Wie die „Krone“ erfuhr, soll in den kommenden Tagen nun aber doch noch einmal nachgerüstet werden. Der Umbruch wäre damit doch noch nicht ganz abgeschlossen.

Der ehemalige Eishockey-Serienmeister ist aktuell auf der Suche nach einem Angreifer, der bislang noch keine Erfahrung im europäischen Eishockey sammeln konnte. „Mit dem Team, das am Ende dasteht, werden wir versuchen, das Maximum aus herauszuholen“, hat Schneider keinen speziellen Wunsch an das Management.

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