Wenn es um einen Stammplatz geht, hat die Freundschaft oft ein Ende. Dass es aber auch anders geht, beweisen zwei Nordliga-Kicker des FC Pinzgau. Der Trainer sieht dadurch sogar Vorteile. Die „Krone“ hat sich mit dem Offensiv-Duo unterhalten.
„Für mich persönlich läuft es top!“, strahlte Pinzgaus Neuzugang Joey Zottl während der Vorbereitung, in der er gleich zwei Doppelpacks erzielte. Der Deutsche kehrte im Sommer aus dem oberösterreichischen Vöcklamarkt zurück nach Salzburg und heuerte am Steinernen Meer an. „Die Trainingsbedingungen sind für die dritte Liga überragend gut und das Trainerteam ist ebenso spitze“, erklärte der 32-Jährige seine Entscheidung, in den Süden des Bundeslandes zu wechseln. Einen Spielertypen wie ihn suchte man in Saalfelden in der abgelaufenen Spielzeit vergeblich. Nun hat man ihn gefunden.
Zottl pflegt Freundschaft zu Offensiv-Kollege Gvozdjar
Gemeinsam mit seinem Kumpel Semir Gvozdjar soll der Angreifer in der kommenden Saison für Furore sorgen und erfolgreichen Fußball im Pinzgau spielen. Die 2:3-Niederlage am Freitagabend in Kuchl zum Auftakt machte da auch keinen Unterschied. Apropos Gvozdjar: Die beiden kennen sich bereits aus ihrer Zeit bei Austria Salzburg. Bis heute besteht eine echte Freundschaft. Auch im Urlaub waren die beiden Pinzgau-Kicker bereits gemeinsam unterwegs.
Macht das den Konkurrenzkampf um die Stammplätze besonders? „Wir sind einfach gute Freunde und ich glaube, dass wir oft gemeinsam auf dem Platz stehen werden und das auch genießen können“, schmunzelte der Gvozdjar (29), der beim Auswärtsspiel in Kuchl eingewechselt wurde.
Auch Cheftrainer Thomas Eder ist entspannt und sieht einige Vorteile durch Zottl und Gvozdjar. „Ich bin sehr froh, dass wir diese Qualitäten haben. Konkurrenzkampf ja, aber nicht direkt. Wir brauchen solche Profile. Umso besser, dass sie sich gut verstehen.“
Wie gut das klappt, können die Pinzgauer bereits am Freitag unter Beweis stellen. Dann gastiert Dietach in Saalfelden. Wer in der Startelf stehen wird, bleibt abzuwarten.
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