Firmen-Pkw fördern

„40.000 Euro-Auto ist heutzutage kein Luxus“

Niederösterreich
04.08.2026 11:00

Für viele Einpersonen- und Kleinstunternehmer ist das Firmenauto kein Luxus, sondern „es ist ihr Büro auf vier Rädern“, betont WKNÖ-Vize Thomas Schaden. Sie fahren täglich hunderte Kilometer und brauchen ein zuverlässiges Fahrzeug.

Gleich zwei Sachen magerln den roten Wirtschaftskämmerer: Zum einen die Angemessenheitsgrenze beim Kauf eines Firmenautos, die unverändert seit 2005 nur maximal 40.000 Euro betragen darf, um steuerlich absetzbar zu sein. „Die Preise haben sich erhöht und wir sprechen bei einem Neupreis von 40.000 Euro längst nicht mehr von Luxus“, so der Vizepräsident.

E-Autos nicht als Sachbezug besteuern
Und zum anderen soll die private Nutzung eines E-Autos ab 2027 als Sachbezug ebenfalls besteuert werden. Fraktionsübergreifend war Thomas Schaden nun diesbezüglich mit Kollegen der Wirtschaftskammer für die Fachgruppe Handelsagenten im Einsatz und saß mit SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter zusammen. Die Forderung: „Angemessenheitsgrenze erhöhen und Sachbezug überdenken!“ Was er auch begrüßen würde: Den Umstieg auf E-Autos attraktiver zu halten.

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