Schrecklicher Unfall im Tiroler Außerfern: Ein siebenjähriger Bub ist am Sonntagabend in Lermoos von einem Auto erfasst, durch die Luft geschleudert und dadurch schwer verletzt worden. Das Kind musste mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen werden.
Ereignet hat sich der fatale Unfall kurz vor 21 Uhr. Ein 63-jähriger Deutscher sei laut Polizei mit seinem Auto auf der Reuttener Straße (B187) in Lermoos unterwegs gewesen, als auf Höhe eines Restaurants plötzlich ein siebenjähriger belgischer Bub gemeinsam mit seinem Bruder (13) die Fahrbahn vom gegenüberliegenden Parkplatz überqueren wollte.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Kind durch die Luft geschleudert. Anschließend blieb es schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen.
Ermittler von der Polizei
Kind vom Auto frontal erfasst
Dabei wurde das siebenjährige Kind vom Fahrzeug des 63-Jährigen frontal erfasst. „Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Kind durch die Luft geschleudert und blieb anschließend schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen“, schildert die Polizei die dramatischen Szenen.
Die Eltern der Buben mussten den schrecklichen Unfall mitansehen. „Weitere Zeugen konnten den Unfall ebenfalls beobachten und leisteten sofort Erste Hilfe“, so die Ermittler weiter.
Der schwer verletzte Bub wurde schließlich von einem Rettungsteam, einem Notarzt sowie der Besatzung des Notarzthubschraubers RK-2 medizinisch versorgt. Anschließend wurde er mit dem Helikopter in die Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen.
Bundesstraße 1,5 Stunden gesperrt
Der 63-jährige Autofahrer sowie dessen Sohn, der sich ebenfalls im Fahrzeug befand, blieben – so wie auch der 13-jährige Bruder des siebenjährigen Unfallopfers – unverletzt. Während der Unfallaufnahme war die B187 im Bereich der Unfallstelle rund eineinhalb Stunden gesperrt.
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