Wegen Rauchentwicklung rückte die Feuerwehr in Gloggnitz im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen in der Nacht zu einem nahezu leerstehenden Haus aus. Der einzige verbliebene Bewohner war unversehrt. Im Keller standen Unrat und Sperrmüll in Flammen. Und dann platzte auch noch eine Wasserleitung ...
In der ersten Alarmmeldung war gegen 22.20 Uhr von Rauchentwicklung in der Gloggnitzer Raiffeisengasse die Rede. Doch vor Ort konnten weder Feuerwehrleute noch Polizisten einen Brand entdecken. Erst als die neue Einsatzadresse Bahnhofstraße durchgegeben wurde, wurde das Feuer entdeckt.
Sperrmüll in Flammen
Es war in einem Kellerabteil eines bis auf einen Bewohner leerstehenden Wohnhauses ausgebrochen. Sperrmüll und anderer Unrat waren in Flammen aufgegangen. Vor allem die Hitze bereitete Probleme. „An der Decke des Brandraumes herrschte eine Temperatur von 700 Grad“, schildert Einsatzleiter Thomas Rauch. Durch die Hitze platzte schließlich auch noch ein Wasserrohr, sodass zum Qualm des Feuers auch noch Wasserdampf kam. „Es war wie in einer Sauna“, schildert Rauch. Das machte vor allem den Atemschutztrupps der Feuerwehr zu schaffen.
Polizei ermittelt
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das gesamte Gebäude mit Hochdruckgeräten belüftet. Der einzige Bewohner des Hauses überstand den Kellerbrand unverletzt. Es entstand nur Sachschaden. Die Brandursache wird jetzt von der Polizei ermittelt. Übrigens: Bereits vor drei Jahren war es im Februar in diesem Haus zu einem Kellerbrand gekommen – damals rückten die Löschkräfte direkt vom Feuerwehrball zum Einsatz aus.
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