Eine neu erschienene Sonderbriefmarke von der Post bildet eine heute äußerst seltene Tierart aus der Monarchie ab. Auf Schloss Hof in Niederösterreich gibt es die weißen Esel allerdings noch.
Beinahe wäre er für immer verschwunden: Der Österreichisch-Ungarische Weiße Barockesel, einst als edles Statussymbol der Habsburger verehrt, zählt heute zu den seltensten Nutztierrassen Europas. Um auf seinen Schutz aufmerksam zu machen, ziert der elegante Vierbeiner mit seinen auffälligen blauen Augen nun die neue Sonderbriefmarke der Post.
Vorgestellt wurde die ab sofort in allen Filialen erhältliche 1-Euro-Briefmarke jetzt an einem passenden Ort auf Schloss Hof im Marchfeld – einem der wichtigsten Rückzugsorte der stark gefährdeten Rasse. Von den Weißen Barockeseln leben heute nur noch rund 400 Tiere, nachdem sie jahrhundertelang fast als ausgestorben galten und erst in den 1980er-Jahren wiederentdeckt wurden.
250.000 Stück gedruckt
Seit 2016 ist die außergewöhnliche Rasse offiziell anerkannt. Die von Kirsten Lubach gestaltete Briefmarke zeigt eine Stute mit ihrem Fohlen und erscheint in einer Auflage von 250.000 Stück. Am Sonntag lädt Schloss Hof zudem zu einem Sonderpostamt ein, bei dem Besucher die neue Marke mit einem eigens gestalteten Sonderstempel versehen lassen können – und den seltenen „Lichtbringern“ der Habsburgermonarchie gleich persönlich begegnen
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