Bei der „Affenhitze“ suchen auch Tiere Erleichterung. Für einen Rehbock hätte in Oberösterreich ein Ausflug in einen erfrischenden Pool beinahe tödlich geendet. Das Tier konnte nicht mehr aus dem Becken und drohte zu ertrinken. Die Feuerwehr rettete Wildtier.
Am späten Donnerstagabend wagte sich ein Rehbock in St. Florian bei Linz an eine ungewöhnliche nächtliche Erfrischung: Das Wildtier sprang in einen privaten Swimmingpool und genoss das kühle Nass. Doch die Freude währte nicht lange – beim Versuch, den Pool wieder zu verlassen, verfing sich der Rehbock in der Poolleiter und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.
Nächtliche Rettungsaktion
Als Bewohner auf den „Badegast“ und dessen missliche Situation aufmerksam wurden, holte man die Freiwillige Feuerwehr St. Florian-Markt kurz nach 22 Uhr zu Hilfe. Die Einsatzkräfte handelten schnell und umsichtig: Sie befreiten den erschöpften Rehbock, der sichtlich froh über die menschliche Hilfe war, behutsam aus seiner misslichen Lage.
Zurück in den Wald
Nach der erfolgreichen Rettungsaktion wurde das Tier auf einem angrenzenden Feld wieder in die Freiheit entlassen. Der Rehbock verschwand daraufhin mit einem kräftigen Satz unter dem Mondlicht zurück in die Natur.
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