Der Billa-Vertriebsdirektor für Tirol verrät das Investitionsvolumen für heuer und rührt fleißig die Werbetrommel für neue Lehrlinge. Derer werden bis zu 50 gesucht.
Rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 50 Lehrlinge und 55 Standorte zählt der zur Rewe-Gruppe dazugehörende Lebensmittelhändler Billa in ganz Tirol. „Heuer nehmen wir für Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen ungefähr vier Millionen Euro in die Hand“, verrät Kurt Aschbacher, der Vertriebsdirektor für Salzburg und Tirol, im Gespräch mit der „Tiroler Krone“.
Wir bieten elf verschiedene Berufsbilder an, wobei der Fokus auf dem Einzelhandel liegt.

Kurt Aschbacher
Bild: Rewe Group
50 motivierte Teenager für die Lehre gesucht
Und er rührt gleich auch die Werbetrommel, denn in den 55 Standorten werden alleine heuer noch zwischen 40 und 50 motivierte Jugendliche gesucht, die im September eine Fachberufslehre beginnen möchten. „Wir bieten elf verschiedene Berufsbilder an, wobei der Fokus auf dem Einzelhandel liegt“, verdeutlicht der Vertriebsdirektor.
Im Vorjahr verzeichnete Billa in ganz Österreich ein Umsatzwachstum von Plus 1,4 Prozent. Rund 1,9 Millionen Kundinnen und Kunden wurden in den Märkten begrüßt. „In Tirol bieten wir rund 2000 Artikel von regionalen Lieferanten an und setzen stark auf die Kooperation mit den heimischen Landwirten, und unterstützen diese auch“, betont Aschbacher.
Steigende Mieten, erhöhte Stromkosten
In Zeiten, in denen durch die multiplen Krisen in der Welt – Stichwort Iran-Krieg und Ukraine-Krieg – alles immer noch teurer wird, „kämpfen wir darum, trotzdem den besten Preis zu bieten“, unterstreicht der Vertriebsleiter. „Vom Umsatz bleiben uns ein bis zwei Prozent, die wir in unsere Märkte reinvestieren“, rechnet er vor.
Auch Billa sehe sich mit steigenden Mieten für die Standorte und erhöhten Stromkosten konfrontiert. Um die Energiekosten zu senken, setze man im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen vermehrt auf die Installation von Fotovoltaikanlagen.
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