Das zweijährige Bestehen feiert jetzt das Carsharing-Angebot von „Avant2Go“ in Klagenfurt. Mit neuen Fahrzeugen, digitalen Langzeitmieten und einem wachsenden Standortnetz entwickelt sich Avant2Go vom klassischen Carsharing-Angebot zu einem zentralen Baustein nachhaltiger Mobilität in Kärnten.
Zwei Jahre nach dem Start in Klagenfurt zieht Anbieter „Avant2Go“ eine positive Bilanz. Das E-Carsharing wachse kontinuierlich – sowohl bei der Zahl der Nutzer als auch bei den verfügbaren Standorten und Fahrzeugen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen verstärkt auf digitale Services und die Vernetzung mit dem öffentlichen Verkehr.
Bis zu 90 Tage Mietdauer
Im Mittelpunkt der Entwicklung steht die Einführung von „.GO-Rent“, einer vollständig digitalen Lösung für Langzeitmieten. Erstmals können Fahrzeuge über die App für Zeiträume von einem bis zu 90 Tagen kontaktlos übernommen werden. Damit erweitert das Unternehmen sein Angebot über das klassische stundenweise Carsharing hinaus und spricht auch Nutzer an, die für längere Zeit flexibel mobil sein möchten.
Flotte wächst weiter
Mit dem neuen Service hält zugleich ein weiteres Fahrzeug Einzug in die Kärntner Flotte: das Tesla Model 3 Long Range. Das Modell ergänzt die bestehenden Elektrofahrzeuge wie Renault Twingo, Renault Zoe sowie Peugeot e-208 und e-2008 und ermöglicht dank einer Reichweite von bis zu 600 Kilometern auch längere Fahrten ohne häufige Ladestopps.
„Die Resonanz der Nutzer nach zwei Jahren Avant2Go bestätigt, dass der Bedarf an flexibler, geteilter Mobilität in Kärnten wächst. Deshalb werden wir das Netzwerk und die Fahrzeugflotte laufend erweitern und gezielt weiter in die öffentliche Verkehrsstruktur integrieren“, sagt Niko Boštjančič, Projektleiter des Avant2Go-Carsharing-Systems.
Vier neue Standorte
Auch das Standortnetz wurde im vergangenen Jahr gezielt erweitert. Am Wörthersee gibt es viele Stützpunkte. Vier neue Standorte kamen in Klagenfurt und Ferlach hinzu. Gemeinsam mit der KEM Carnica Region Rosental wächst das Angebot zudem über die Stadtgrenzen hinaus. Neu ist ein Standort in Keutschach, während in Ferlach bei der HTL ein zweiter Abhol- und Rückgabepunkt eröffnet wurde. Ziel ist es, den Zugang zu emissionsfreier Mobilität auch in den Gemeinden rund um Klagenfurt weiter zu verbessern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote. So wurde etwa am Standort Viktring eine Nextbike-Station direkt beim Carsharing-Standort eingerichtet, wodurch Nutzer bequem zwischen Fahrrad und Elektroauto wechseln können. Gleichzeitig wird die Kooperation mit dem Klagenfurter Stadtverkehr fortgesetzt. Besitzer einer Jahreskarte profitieren weiterhin von besonderen Vorteilen bei der Nutzung des Carsharing-Angebots.
500 Euro können monatlich gespart werden
Auch wirtschaftlich gewinnt Carsharing an Bedeutung. Während Privatfahrzeuge den Großteil ihrer Lebensdauer ungenutzt auf Parkplätzen verbringen und dennoch laufende Kosten verursachen, zahlen Avant2Go-Kunden ausschließlich für die tatsächliche Nutzung. Wer auf ein zweites Auto verzichtet, kann laut Unternehmen monatlich bis zu 500 Euro einsparen. Betriebe können ihre Mobilitätskosten um bis zu 50 Prozent reduzieren.
Mit inzwischen mehr als 900 Elektrofahrzeugen an über 300 Standorten in Österreich, Slowenien, Kroatien und Nordmazedonien entwickelt sich Avant2Go kontinuierlich weiter. Die Bilanz nach zwei Jahren in Klagenfurt zeigt, dass die Nachfrage nach flexiblen und nachhaltigen Mobilitätslösungen weiter steigt – und dass E-Carsharing zunehmend Teil des Alltags in Kärnten wird.
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