WAC souverän weiter

Austria dreht Cup-Derby und schafft den Aufstieg

Kärnten
24.07.2026 22:00

Zwei Kärntner Klubs stehen schon fix in der 2. Runde des ÖFB-Cups! Bundesligist WAC wankte zu Beginn in Vorarlberg bei Drittliga-Klub Lauterach kurz, gewann dann aber klar mit 5:1. Im Kärntner Derby zwischen Velden und Austria Klagenfurt drehten die Gäste den 0:1-Rückstand noch zum 2:1-Sieg. Für Bleiburg gab‘s in Traiskirchen nichts zu holen. Am Samstag empfängt Treibach noch Kapfenberg.

In der Anfangsphase musste Cupgoalie Lukas Gütlbauer den WAC zweimal retten, denn die Wolfsberger hatten Startprobleme. Sehr zum Unmut von Trainer Thomas Silberberger. Doch binnen zehn Minuten zog der Bundesliga-Klub beim Vorarlberger Regionalligisten Lauterach durch Vrioni und einen Schabauer-Doppelpack auf 3:0 davon. In der zweiten Hälfte kassierten die Kärntner zwar den Anschlusstreffer – aber erneut Vrioni und Karamoko fixierten den 5:1-Endstand. Trainer Thomas Silberberger: „Das Ergebnis passt, aber wir müssen uns besser präsentieren.“

WAC-Stürmer Giacomo Vrioni (re.) traf im Cup gegen Lauterach doppelt.
WAC-Stürmer Giacomo Vrioni (re.) traf im Cup gegen Lauterach doppelt.(Bild: Florian Pessentheiner)

Schneller Doppelschlag
Vor 1200 Fußballfans duellierten sich die Regionalliga-Kontrahenten Velden und Austria Klagenfurt. Mit dem 1:0 aus kurzer Distanz von Zurga legten die Hausherren in Minute 22 vor. Aber binnen drei Minuten drehten die Violetten die Partie: Ein abgefälschter Schuss von Tristan Schoppitsch brachte den Ausgleich (72.) – kurz später versenkte Ranacher den Ball im Kreuzeck und ließ die Klagenfurter jubeln. „Wir waren erst nervös – in der zweiten Hälfte haben wir es gut gemacht“, freut sich Gäste-Coach Bobby Grubor über das Weiterkommen im Cup.

0:4 gegen Ex-Profis
Keine Chance hatte Bleiburg im Drittliga-Duell in Traiskirchen – die Kärntner konnten gegen die mit Ex-Profis gespickte Truppe um Philipp Schobesberger, Maximilian Sax und Thomas Ebner zwar bis zur 33. Minute das 0:0 halten – am Ende kassierte die Sekaucnik-Truppe aber eine klare 0:4-Niederlage.

Trauer in Treibach
Am Samstag ist Treibach der einzige Kärntner Klub im Einsatz – und hat mit Gegner Kapfenberg eine Rechnung offen. Vor zwei Jahren hatte es ebenso in der 1. Cuprunde eine 1:6-Abfuhr gegeben. Die Kurstädter spielen mit Trauerflor – Klub-Urgestein Julius Grimschitz ist mit 77 Jahren verstorben, war dem Klub seit 1963 verbunden und hatte ihn fast im Alleingang aufgebaut.

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