Ein Autounfall Freitagfrüh endete für eine einheimische Familie in Großarl in Vorarlberg mit drei Verletzten. Die 39-jährige Mutter wurde dabei eingeklemmt und nach der Bergung mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Ihre Kinder (13 und 16) kamen glimpflicher davon.
Auf die Gegenfahrbahn geraten, mit der Leitschiene kollidiert und nach einem Überschlag in der Ache gelandet ist eine Pongauer Familie mit ihrem Van Freitagfrüh in Großarl. Die Mutter (39) wurde beim Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt, ihre Kinder im Alter von 13 und 16 Jahren leicht.
„Als ich hingekommen bin, lag das Unfallfahrzeug im Bach. Die Jugendlichen wurden schon von der Rettung versorgt“, erzählt Rotkreuz-Einsatzleiter Daniel Kofler. „Das war kein normaler Verkehrsunfall. Es ist natürlich ungewöhnlich, wenn ein Fahrzeug in einem Bach landet.“ Laut Feuerwehr halfen Passanten im Vorfeld dabei, die beiden aus dem Fahrzeug zu befreien.
Schwieriger gestaltete sich die Bergung der Mutter. Die Feuerwehr benötigte dafür hydraulisches Rettungsgerät. Die Wasserrettung half dabei, die Frau zu befreien. Gemeinsam wurde die 39-Jährige im Anschluss die steile Böschung hinauf gebracht.
Die Jugendlichen wurden mit Rettungsautos in das Krankenhaus nach Schwarzach gebracht. Für den Transport der Mutter wurde der Alpinheli 6 eingesetzt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war vorerst unklar. Ein Alkoholtest bei der Fahrerin war laut Polizei nicht möglich.
Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten war die Großarler Landesstraße für eineinhalb Stunden komplett gesperrt.
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