Ein 28-Jähriger würgte seine damalige Lebensgefährtin und bedrohte sie: kein Mordversuch! Der Mann wurde wegen schwerer Körperverletzung und Freiheitsentzug verurteilt.
Geschlagen, gestoßen, gewürgt und mit einem Messer bedroht wurde eine Frau über mehr als zwei Jahre von ihrem Lebensgefährten in Wien und Korneuburg. Doch damit nicht genug. Zwei Tage und Nächte lang hielt er die damals 27-Jährige gefangen – ohne Essen und Trinken oder der Möglichkeit, auf die Toilette zu gehen.
Am Hals gepackt und zu Boden geworfen
Für seine Misshandlungen fasste der 28-Jährige nun eine teilbedingte Haftstrafe von 18 Monaten aus. Verurteilt wurde der Mann wegen schwerer Körperverletzung und Freiheitsentziehung, die Anklage auf Mordversuch wurde von den Geschworenen verneint. Der Mann hatte seine Lebensgefährtin im November des Vorjahres mit beiden Händen am Hals gepackt und zu Boden geworfen.
Urteil ist nicht rechtskräftig
Dann habe er sich auf das Opfer gesetzt, mit einer Hand Mund und Nase zugehalten. Mit der anderen hatte er die damals 27-Jährige gewürgt. Außerdem soll er die Frau mit einer spitzen Schere bedroht haben. Seine damalige Lebensgefährtin wehrte sich gegen die Angriffe. Der Mann zeigte sich gegenüber der Polizei geständig. Das Opfer erhält rund 1400 Euro Schmerzensgeld.
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