Ins Heim gesteckt

Kokain-Drama um Mutter und Kind: Brisante Wende!

Österreich
24.07.2026 18:30

Einer jungen Mutter in Niederösterreich wurde Drogenkonsum unterstellt, die Behörde steckte die 23-Jährige samt ihrem kleinen Sohn ins Heim – die „Krone“ berichtete. Jetzt liegt ein brisantes Gutachten vor.

„Wir holen dich wieder nach Hause.“ So lautete das Versprechen von Kathis Familie an diesem 3. Juli um 7.15 Uhr, als sie mit ihrem damals sechs Wochen alten Baby vom Jugendamt aus dem Familienhaus in Gänserndorf (NÖ) „abgeführt“ wurde. 22 Tage später löste Matthias, der Papa von James, das Versprechen ein. Er und die Anwälte Elisabeth Thaler und Manfred Arbacher-Stöger holten die 23-Jährige und den Kleinen aus dem Mutter-Kind-Heim in Ansfelden (OÖ).

Was war zuvor geschehen? Wie berichtet, wurde das Duo zur „Abklärung der Kindeswohlgefährdung“ weggeschafft, nachdem Bub und Mama in der Klinik Mistelbach positiv auf Kokain getestet wurden.

„Nie einen Gedanken an Drogen verschwendet“
Es war eine Odyssee: Schnelltests schlugen einmal positiv, dann negativ an und umgekehrt. Ein Labortest brachte dann aus Sicht der Ärzte, Behörde, Polizei und Staatsanwaltschaft „Gewissheit“. Bei Kathi und James wurde Kokain im Körper nachgewiesen, obwohl die junge Mutter (sie hat bereits fünf Fehlgeburten hinter sich) stets bestritt, jemals mit Drogen in Verbindung gekommen zu sein. „Ich rauche nicht, trinke nicht. Ich habe noch nie einen Gedanken an Drogen verschwendet.“

Trotzdem ließ sie sich darauf ein, mit ihrem Kind in die Unterbringung zu übersiedeln. „Die Unterschrift meiner Mandantin kam nur zustande, weil man ihr vermittelt hat, dass ihr sonst ihr Baby abgenommen wird“, erklärt Arbacher-Stöger.

Audio-Aufnahmen von einem Gespräch, das die junge Mutter mit ihrem Baby im Arm alleine mit zwei Jugendamt-Betreuerinnen und einem Polizisten über sich ergehen lassen musste, liegen der „Krone“ vor – ebenso der Befund des Haartests auf Drogen. Ergebnis auf jegliche Substanzen: NEGATIV!

Der negative Befund des Haartests der jungen Mutter
Der negative Befund des Haartests der jungen Mutter(Bild: zVg)

„Gefährdung nun ausgeschlossen“
„Eine Gefährdung des Kindeswohls durch unsere Mandantin aufgrund von Suchtmittelkonsum ist nun ausgeschlossen“, stellt Rechtsbeistand Arbacher-Stöger gegenüber der „Krone“ fest.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung