Die Konrad Lorenz Forschungsstelle Grünau hat eine Hunde-Sozialbilanz erstellt. So geben Herrchen und Frauchen jedes Jahr bundesweit 680 Millionen Euro für ihre Vierbeiner aus. Auch erhöhen Bellos die Gesundheit und soziale Kompetenz ihrer Halter. „Diese positiven Wirkungen werden auf 600 Millionen Euro geschätzt“, so die Autoren.
Natürlich verursachen Wuffis auch Kosten durch Verschmutzungen, Schäden oder Verletzungen. Diese werden auf jährlich 50 Millionen Euro geschätzt. Resümee: Werden weniger Hunde gehalten, steigt der volkswirtschaftliche Schaden. Umso unverständlicher, dass auch in der neuen Gesetzesnovelle die seit langem geforderten Freilaufflächen für die Hunde in den Gemeinden Oberösterreichs noch immer nicht bindend vorgeschrieben werden. „Freilaufzonen gehören endlich geregelt. Aber vermutlich trauen sich da die Politiker nicht recht drüber“, kritisiert Dieter Koch, Chef der Eukanuba Welpenschulen.
Der Autor der Studie, Prof. Kurt Kotrschal: „Es werden Gesetze geschaffen, um die Hundehaltung zu erschweren. Es besteht auch der Verdacht, dass Hunde und ihre Halter als Blitzableiter herhalten müssen.“
Foto: Joachim Maislinger
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