Stundenlanger Einsatz

Kalb steckte auf Alm unter riesigem Felsen fest

Tirol
20.07.2026 18:00

Tierischer Einsatz für die Feuerwehr Achenkirch (Tirol) am vergangenen Freitag! Ein Kalb rutschte unter einen tonnenschweren Felsen und blieb stecken. Die stundenlange Bergung mit einem Schremmhammer brachte ein Happy End.

„Wir hatten schon viele Tierbergungen, aber so etwas in der Art noch nie!“, schildert Helmut Künig, Kommandant der Feuerwehr Achenkirch einen vier Stunden dauernden Einsatz vor wenigen Tagen auf der Kleinzemmalm.

Was war passiert? Der Kommandant erhielt am Freitag einen Anruf eines Bauern, dass ein Kalb unter einem Felsen auf einer Weide feststeckt. Gemeinsam mit sechs Kameraden machte sich Künig auf die Alm, um die Lage zu erkunden. „Das Tier war 200 Meter unter einem Forstweg unter einen großen Felsen gerutscht und mit dem Kopf voraus mit den Hinterläufen in einem Spalt stecken geblieben.“ Aus der misslichen Lage konnte es sich ohne Hilfe nicht mehr befreien.

Viele Kameraden waren im Einsatz, um das Tier zu befreien.
Viele Kameraden waren im Einsatz, um das Tier zu befreien.(Bild: ZOOM Tirol)
(Bild: ZOOM Tirol)
(Bild: ZOOM Tirol)

Schremmhammer geholt, mit Traktorwinde gezogen
Ohne einen Schremmhammer war das Tier für die Florianis nicht zu befreien. So wurde das Gerät aus dem Tal geholt. Dann begann man, am 400 Kilo schweren Felsen zu schremmen. Stück für Stück konnten die Helfer so den Jahrling befreien, nach draußen drücken und mit einem Bigback-Sack und einer Traktorwinde auf den Forstweg ziehen.

(Bild: ZOOM Tirol)
(Bild: ZOOM Tirol)

„Der Tierarzt hat es zwischenzeitlich immer wieder begutachtet und versorgt“, erklärt Künig. Das Kälbchen wurde dann mit einem Hänger in einen Stall gebracht.

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Am Tag darauf habe ich den Bauern getroffen. Dieser hat berichtet, dass es dem Jahrling wieder gut geht.

Helmut Künig, Kommandant FF Achenkirch 

Das Tier soll rund vier Stunden in seiner misslichen Lage ausgeharrt und immer weniger Luft bekommen haben. Glück im Unglück: Es erlitt keine Brüche und zog sich lediglich Wunden am Kopf zu, da es dort gegen den Felsen geschlagen hat, um sich zu befreien. „Am Tag darauf habe ich den Bauern getroffen. Dieser hat berichtet, dass es dem Jahrling wieder gut geht“, freut sich Künig.

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