Stammeskämpfe
13 Tote bei Anschlag auf pakistanischen Bus
Polizeichef Chaudhry Mohammed Yaqoob erklärte, in dem Wrack des Busses würden noch weitere Leichen vermutet. Die Bombe sei vermutlich mit einem Zeitzünder zur Explosion gebracht worden. Kolpur liegt in der südwestlichen Unruheprovinz Baluchistan. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Yaqoob vermutete jedoch einen Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen zwischen den Stämmen in der Region und den pakistanischen Streitkräften.
Aufständische in dem Gebiet feuerten am Sonntag Raketen auf eine Gasleitung in Dera Bugti ab, etwa 300 Kilometer östlich von Quetta. Die Geschosse trafen ein Haus und töteten eine Frau und ihre drei Kinder sowie einen Soldaten. Am Samstag waren bei einem Raketenangriff ein Soldat und zwei Zivilpersonen ums Leben gekommen.
Im Nordwesten Pakistans wurden unterdessen bei einem Bombenanschlag auf eine schiitische Prozession sieben Menschen verletzt. Die Polizei erklärte, der Anschlag habe sich im schiitischen Viertel der Stadt Tank ereignet. Die Schiiten nahmen an einer Prozession vor dem Beginn des religiösen Aschura-Festes teil.
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