Ein wahres Kriminalrätsel dürfte nun nach über einem Jahr gelöst sein: Ein 23-Jähriger verschwand schon 2025 bei der Märzenklamm im Tiroler Stumm – der Zufall brachte nun eine traurige Gewissheit.
Ein trauriger Abschluss, aber wenigstens ein Abschluss und Gewissheit: Seit dem 30. April 2025 wurde ein Zillertaler (23) vermisst. Er war in der besagten Nacht gegen 2.45 Uhr im Bereich der Märzenklamm unterwegs, sein Pkw wurde dort abgestellt aufgefunden. Nun sorgte ein Knochenfund mit anschließendem DNA-Test für die Klärung.
Ein DNA-Abgleich bei der Gerichtsmedizin brachte nun Gewissheit, dass der Knochen dem Vermissten zuzuordnen ist.
Engelbert Eberharter, Kommandant der Polizeiinspektion Ried-Kaltenbach
Suche in schwierigstem Gelände
Doch der Reihe nach: Aufgrund der Abgängigkeit wurden in den Folgetagen umfangreiche Suchaktionen gestartet – in schwierigstem Gelände. „Die Märzenklamm hat Stufen und Wasserfälle“, erklärte Engelbert Eberharter, Kommandant der Polizeiinspektion Ried-Kaltenbach bereits im Oktober. Anlass war eine neuerliche Suche aufgrund des – im Vergleich zum Sommer – gesunkenen Wasserstandes. Der junge Mann war auch österreichweit und sogar im EU-Schengenraum als abgängig ausgeschrieben. Es gab seit dem 30. April 2025 aber keinerlei Lebenszeichen mehr von ihm.
DNA-Test brachte Gewissheit
Am 23. Juni stieß nun eine Spaziergängerin samt Hund bei der Einmündung des Märzenbaches in den Ziller auf einen größeren Knochen. „Ein DNA-Abgleich bei der Gerichtsmedizin brachte nun Gewissheit, dass der Knochen dem Vermissten zuzuordnen ist“, erklärte Eberharter am Donnerstag. Er ergänzte, dass die näheren Umstände des Todes wohl nie mehr geklärt werden können.
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