Mindestens vier Personen sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Moskau ums Leben gekommen, fünf weitere verletzt worden.
350 ukrainische Drohnen nahmen seit Sonntagabend die russische Hauptstadt und deren Umland ins Visier. Darüber berichtet der Bürgermeister Sergej Sobjanin.
Die drei Todesopfer seien aus der Moskauer Region Istra zu beklagen, gab der Gouverneur Andrej Worobjow bekannt. Eine weitere Tote wurde nach ukrainischen Drohnenangriffen aus der westrussischen Region Belgorod gemeldet In Pionerski in der Stadt Istra brannten fünf private Häuser. Zwei weitere private Häuser wurden im Dorf Babkino in Istra beschädigt.
Hier ist zu sehen, wie eine Drohne in der Oblast Moskau einschlägt:
In Solnetschnogorsk traf die Drohne ein Mehrfamilienhaus. Zwei Personen wurden verletzt. Die Hauswand wurde beschädigt, die Fenster wurden eingeschlagen. In Moschaisk wurden an einem Mehrfamilienhaus Gesims und Fenster beschädigt, so Sobjanin.
Den Großteil der Drohnen schoss man „weit draußen ab“, 50 Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört, erklärte er weiter.
Russland: Ukrainische Angriffe auf Luftwaffenstützpunkte vereitelt
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB vereitelte nach eigenen Angaben eine Reihe geplanter ukrainischer Drohnenangriffe auf zwei Luftwaffenstützpunkte tief in Russland. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf eine Erklärung des FSB meldet, sollen ukrainische Geheimdienste Angriffe auf die Stützpunkte Schagol im Ural und Ukrainka im Fernen Osten geplant haben.
Die mutmaßlichen Täter seien festgenommen worden. Demnach habe die Ukraine Ballons und Drohnen genutzt, um Behälter mit weiteren Drohnen in die russische Grenzregion Brjansk zu transportieren. Von dort aus hätten diese zu den beiden Zielorten gebracht werden sollen. Vor einem Jahr hatte die Ukraine russische Luftwaffenstützpunkte tief im Landesinneren angegriffen und dabei nach US-Angaben rund zehn russische Militärflugzeuge zerstört. Unter den Zielen befand sich damals demnach auch der Stützpunkt Ukrainka.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.