So, 23. September 2018

In Westaustralien

02.10.2014 10:55

Surfer verliert bei Hai-Attacke Arm und Hand

Vor der Südküste Westaustraliens hat ein Hai einen jungen Surfer schwer verletzt. Der 23-Jährige wurde nach dem Angriff am Donnerstag ins Krankenhaus gebracht, so die Polizei. Die örtliche Zeitung "The Esperance Express" berichtete, der junge Mann habe einen Arm verloren sowie die zweite Hand. Zudem habe der Hai mehrfach am Bein zugebissen.

Die Fischereibehörde von Western Australia bestätigte, dass ein Mann am Vormittag in Wylie Bay östlich der Stadt Esperance durch einen Hai schwer verletzt wurde. Das Opfer, der 23-jährige Sean Pollard, wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus nach Perth geflogen. Pollard ist Mitglied eines lokalen Fußballteams, das auf Facebook bereits eine Botschaft zu der tragischen Attacke veröffentlichte - und ihrem verletzten Spieler und seiner Familie ihre volle Unterstützung zusagte.

Die Strände in der Umgebung wurden unterdessen geschlossen, Menschen wurden aufgefordert, nicht ins Wasser zu gehen. "The Esperance Express" berichtete in seiner Online-Ausgabe, bei dem Hai handle es sich um einen Weißen Hai. Das Tier wurde demnach mittlerweile von den Behörden mittels zweier Angelhaken und Köder eingefangen und soll nun getötet werden.

Umstrittenen Hai-Politik vor dem Aus
Erst Mitte September hatte die Regierung von Western Australia angekündigt, ihre umstrittene Politik zum Aufspüren und Töten von Haien aufzugeben. Statt der Einrichtung von Haifang-Barrieren vor beliebten Badestränden sollen künftig nur noch die Haie gefangen werden, die mehrfach in derselben Zone gesichtet werden.

Seit vergangenem Sommer waren die Badestrände in Westaustralien durch mit Angelhaken und einem Köder versehene Bojen geschützt worden. Binnen 13 Wochen wurden mehr als 170 Haie gefangen. 50 der größten von ihnen wurden getötet, die meisten anderen gekennzeichnet und anschließend wieder freigesetzt.

Umwelt- und Tierschützer hatten die Politik scharf kritisiert. Die Umweltschutzbehörde des Bundesstaats urteilte schließlich, es bestehe ein "hoher Grad an wissenschaftlicher Unsicherheit" über die Folgen für das Überleben der Population vor allem der Weißen Haie.

Mann starb in Ostaustralien nach Hai-Attacke
Im Osten Australiens war erst vor einem knappen Monat ein Schwimmer bei einer Hai-Attacke ums Leben gekommen. Der Mann erlitt eine schwere Bisswunde im rechten Bein. Er wurde zwar von einem Augenzeugen des Angriffs aus dem Wasser gezogen, erlag aber noch am Strand vor den Augen seiner Frau seinen schweren Verletzungen.

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