Im Kraftwerk

Maskottchen auf vier leisen, aber flotten Pfoten

Niederösterreich
05.07.2026 18:00
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Dass Kater „Killer“ gerne auf dem Kraftwerksgelände in Ernsthofen, Bezirk Amstetten lebt, hat er eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er zieht ein Leben zwischen Kesselhaus und Biomasse-Lager, sogar der „artgerechten“ Unterbringung auf einem Bauernhof vor.

Man kann getrost sagen, dass „Killer“ bereits zum Inventar des EVN-Kraftwerkes in Ernsthofen gehört. Ob in den Betriebsgebäuden, im Kesselhaus oder in der Lagerhalle – der rot-weiße Kater fühlt sich hier sichtlich wohl und ist der erklärte Liebling aller Mitarbeiter.

Übersiedlung auf Bauernhof
Vor allem, weil er seine Liebe zu dem ungewöhnlichen Quartier eindeutig unter Beweis gestellt hat. Und das kam so: Als die Anlage vor Jahren umgebaut wurde, sollte „Killer“ übersiedeln. EVN-Mitarbeiter Hannes Frühwald brachte den Kater auf einen Bauerhof in Waidhofen an der Ybbs.

Zwei Wochen unterwegs
Doch „Killer“ wollte sich mit seinem neuen Zuhause nicht so richtig anfreunden – er hatte gewissermaßen Heimweh. So machte er sich still und heimlich auf den Weg, überwand eine Strecke von mehr als 30 Kilometer Luftlinie und sogar mehrere Bäche.  Und zwei Wochen später stand er wieder vor dem Kraftwerk in Ernsthofen. Kein Wunder also, dass er seit damals fix zum Inventar gehört – als Maskottchen auf leiden, aber flotten Pfoten!

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