Ein heftiges Gewitter führte am Samstagabend im Gemeindegebiet von Partenen zu einem Feuerwehreinsatz in steilem Gelände. Rund 50 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen.
Gegen 20 Uhr entlud sich am Samstag ein schweres Gewitter über der Region. Dabei schlug ein Blitz in eine metallene Lawinenverbauung ein. Die enorme elektrische Ladung wurde rund 25 Meter talwärts in den Waldboden abgeleitet und setzte dort einen Baum in Brand. Da sich der Brandherd in einer exponierten und schwer einsehbaren Lage befand, blieb das Feuer zunächst unbemerkt. Erst knapp zwei Stunden später, gegen 21.50 Uhr, entdeckten aufmerksame Personen im Tal den Feuerschein und schlugen Alarm.
Mit der Seilbahn zum Einsatzort
Die Freiwillige Feuerwehr Gaschurn-Partenen rückte daraufhin mit fünf Fahrzeugen aus. Um überhaupt in die Nähe des Brandherdes zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte zunächst mit der Vermuntbahn zur Bergstation gebracht werden. Von dort aus folgte ein beschwerlicher Fußmarsch mit der Ausrüstung durch unwegsames und steiles Gelände.
Vor Ort gelang es den Feuerwehrleuten dann, die Flammen unter dem Einsatz von Wasser und speziellem Netzmittel rasch unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung auf den trockenen Waldboden zu verhindern. Unterstützt wurden die Retter dabei tatkräftig vom Liftpersonal der Vermuntbahn. Der Einsatz in der Dunkelheit wurde um 1 Uhr erfolgreich beendet.
Nachkontrolle aus der Luft
Wegen der steilen und unzugänglichen Lage des Brandherds ging die Einsatzleitung auf Nummer sicher. Für den Sonntag wurde eine Nachkontrolle sowie gezielte Nachlöscharbeiten mithilfe eines Hubschraubers angeordnet, um ein erneutes Aufflammen von Glutnestern auszuschließen. Insgesamt standen rund 50 Mitglieder der Feuerwehr im Einsatz. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.
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