Victoria Beckham prägte den Begriff „WAG“ (Wives and Girlfriends) wie kaum eine andere Spielerfrau – die Rolle hat sich mittlerweile aber geändert, was vor allem auch im aktuellen WM-Team der Engländer zu sehen ist.
Bei der WM 2006 reisten 22 Spielerfrauen und Freundinnen in den deutschen Kurort Baden-Baden. Angeführt von Victoria Beckham dominierte die Gruppe die Titelseiten der lokalen Medien – die sogenannten „WAGs“ waren geboren. Und auch bei der WM 2026 stehen die Spielerfrauen der Engländer wieder im Fokus. Auch wenn sich die Rollen mittlerweile verändert haben. Während die Spielerfrauen früher vor allem für Partys, exzessiven Luxus, medienwirksame Shoppingtouren standen, präsentieren sie sich heutzutage oft als eigenständige und emanzipierte Frauen, die auch eigene Karrieren verfolgen.
Bodenständige „Nummer 1 WAG“
Die britische Boulevardzeitung „The Sun“ widmete etwa vorm letzten Gruppenspiel gegen Panama (23 Uhr – im Liveticker) der Frau von Goalie Jordan Pickford einen „Exklusiv-Bericht“. Unter dem Titel: „Einblicke in Megan Pickfords Alleingang zur Wiederherstellung des Ruhms der Spielerfrauen!“ Trotz der großen medialen Aufmerksamkeit gilt die aktuelle „Nummer 1 WAG“ der britischen Medien als bodenständig.
Koffer verloren
Erst vor wenigen Tagen sorgte sie für weitere Sympathiepunkte, als ihr Koffer verloren ging, sie deshalb ihre Outfits improvisieren musste und schlussendlich die Ankunft ihres Gepäcks mit einem humorvollen Tanzvideo feierte. Dass Glanz und Glamour aber auch bei den modernen Spielerfrauen eine Rolle spielen, untermauert sich immer wieder mit Posts in den sozialen Medien.
Eze: „Frau holt mich in die Realität zurück“
Gänzlich anders präsentiert sich hingegen die Frau von Eberechi Eze. Denn obwohl der WM-Debütant letztes Jahr um rund 60 Millionen von Crystal Palace zu Arsenal gewechselt war, arbeitet Naima noch immer als Intensivpflegerin. Eze erklärte noch Anfang des Jahres, wie seine Frau, ihn durch den Druck, dem sie in ihrem Beruf ausgesetzt ist, auf dem Boden der Tatsachen hält. Der Mittelfeldspieler sagte: „Ich komme nach Hause und denke an X, Y und Z. Und dann hole ich mich mit meiner Frau in die Realität zurück, sie arbeitet auf einer Intensivstation.“
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