Mit Marokko spielt er aktuell eine bärenstarke WM, mit Aussagen über seine berufliche Zukunft sorgte aber Noussair Mazraoui auch abseits des Sportlichen für Schlagzeilen! Zumal der Spieler von Manchester United bereits mit 28 und aufgrund seines Glaubens seine Karriere beenden könnte.
1:1 gegen Brasilien, 1:0 gegen Schottland und 4:2 gegen Haiti – es läuft für Marokko bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Als Gruppenzweiter trifft man nun im Sechzehntelfinale am Dienstag auf die Niederlande. Ein Spiel, das vor allem für Noussair Mazraoui besonders werden könnte. Denn der Rechtsverteidiger ist in den Niederlanden geboren. Und geht es nach Aussagen von Mazraoui könnte es bei einer Niederlage gar sein letztes Spiel überhaupt werden.
„Will Koran auswendig lernen“
„Vielleicht entscheide ich mich nach der Weltmeisterschaft, meine Karriere zu beenden. Das Leben ist kurz“, wurde der ehemalige Bayern-Star von mehreren Medien zitiert. Nachsatz: „Ich möchte den Koran auswendig lernen und eines Tages Imam in einer Moschee werden!“ Eine viel diskutierte Aussage, die aber vor allem bei gläubigen Muslimen auf der ganzen Welt schnell Anklang fand.
Aufregung bei Bayern und ManUtd
Mazraoui steht aber nicht zum ersten Mal abseits des Sportlichen in den Schlagzeilen. Denn bereits 2023 hatte er als Bayern-Spieler nach der barbarischen Attacke der islamistischen Hamas auf israelische Zivilisten und den Gegenschlägen der israelischen Armee mehrere propalästinensische Posts auf seinem Instagram-Account gezeigt. Ein Jahr später soll er sich geweigert haben eine Aktion von Manchester United in Zusammenhang der LGBTQ+-Gemeinschaft zu unterstützen und eine Regenbogenjacke zu tragen.
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