Die Arbeiterkammer hat 45 Freibäder und 15 Badeseen einem Preischeck unterzogen. Erste Bäder in der Steiermark haben die 10-Euro-Grenze für eine Tageskarte überschritten. Preise stiegen um bis zu 7,4 Prozent, wobei Kinder- und Familienkarten stärker anzogen als jene für Erwachsene. Pommes kosten bis zu sechs Euro.
Wie viel kosten die steirischen Freibäder? Die Arbeiterkammer hat das rechtzeitig zur Hitzewelle erhoben. Von Liezen bis Bad Gleichenberg hat man aber nicht nur Eintrittspreise von Bädern und Seen, sondern auch die Kosten für eine Portion Pommes, Bier und mehr erhoben. „Durchschnittlich stiegen die Eintrittspreise quer über alle Kategorien im Vergleich zur letzten Erhebung (Mai 2025) um rund 4,5 Prozent“, lautet das Fazit.
Generell seien Kinderkarten eher teurer geworden als Erwachsenenkarten. Sie kosten heuer 4,9 Prozent mehr. „Bei den Familienkarten beträgt die durchschnittliche Erhöhung rund 8,7 Prozent“, errechnet Arjana Shabanhaxhaj von der AK-Marktforschung. Die Unterschiede sind groß: „So reichen die Kosten für eine Ganztageskarte für Erwachsene von vier Euro (Freibad Feldbach) bis zehn Euro im Freibad Fürstenfeld, das ist eine Preissteigerung von rund 7,5 Prozent.“ Erstmals ist heuer auch ein Preis für ein reines Freibad (ohne Halle) zweistellig. Mit vier Euro Eintritt sind die Bäder in St. Lambrecht und in Feldbach am günstigsten.
Großes Bier ab 3,70 Euro
Massive Preissteigerungen gibt es am Buffet: 9,2 Prozent mehr als noch im Vorjahr berappt man dort aktuell. Eine Portion Pommes mit Ketchup kostet zwischen 3,90 Euro (Freibad Niklasdorf) und 6 Euro (Auster Graz). Im Hietlbad Deutschlandsberg und im Erlebnisbad Eibiswald bekommt man ein großes Bier um 3,70 Euro, im Margaretenbad in Graz kostet es 5,40 Euro.
Bei den Badeseen reicht die Spannweite von 8,90 Euro am Schwarzlsee bis zu Gratiseintritt in Krieglach oder am Erlaufsee. Dort fallen allerdings Parkgebühren an. Die teuerste Schnitzelsemmel kostet stolze 7,50 Euro.
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