30 Jahre in Tirol

Suchtprävention erreichte knapp 50.000 Schüler

Tirol
24.06.2026 07:00

Seit 30 Jahren gibt es mit „kontakt&co“ im Jugendrotkreuz Tirol eine Fachstelle für Gesundheitsförderung. Seit dem Start verzeichnete man viele Erfolge. Das bestätigen nicht nur die Leiterin und der Geschäftsführer des Roten Kreuz Tirol.

Nicht nur das Rettungswesen zählt zu den Aufgaben des Roten Kreuzes. Auch Gesundheitsförderung wurde in den vergangenen Jahrzehnten wichtiger. Dazu beigetragen hat „kontakt&co“, die Suchtpräventionsstelle im Jugendrotkreuz Tirol unter der Obhut des Roten Kreuzes und in Partnerschaft mit dem Land Tirol.

Mit „kontakt&co“ gibt es seit 30 Jahren ein flächendeckendes Netzwerk, das in erster Linie das Thema Sucht behandelt und junge Menschen davon abhalten soll, problematische Substanzen zu konsumieren. „Wir wissen aus der Wissenschaft, dass Prävention früh ansetzen muss und mehr bedeutet als Information. Fähigkeiten wie Konfliktlösung, Beziehungsgestaltung, Selbstwirksamkeit und der Umgang mit Belastungen schützen vor Sucht und einem problematischen Substanzkonsum“, erklärt Barbara Strele, Leiterin der Suchtpräventionsstelle.

LR Cornelia Hagele (links), Barbara Strele (Leiterin kontakt&co) und Thomas Wegmayr (GF Rotes ...
LR Cornelia Hagele (links), Barbara Strele (Leiterin kontakt&co) und Thomas Wegmayr (GF Rotes Kreuz Tirol).(Bild: Jugendrotkreuz Tirol/Eva Rettenbacher )

Die Arbeit bei „kontakt&co“ orientiert sich an internationalen Qualitätsstandards. Begleitet werden Menschen vom Kindergarten über die Schule bis hin zur Lehre oder Matura. Die Reichweite über die vergangenen 30 Jahre sei enorm: Durch Kooperationen mit 600 Schulen erreichte man 49.700 Schüler, man arbeitete mit 500 Jugendeinrichtungen zusammen und 131 Apotheken halfen auch in den Gemeinden. Über 5000 Events und 15.000 Präventionsberatungen wurden durchgeführt. Strele: „So erreichen wir Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen.“

Prävention kann den Konsum von Drogen verhindern.
Prävention kann den Konsum von Drogen verhindern.(Bild: Patrick Huber, AFP)

Leid durch Sucht, Folgen für ganze Familien spürbar
Dass Prävention bereits ein zentraler Bestandteil zeitgemäßer Gesundheitsarbeit ist, dessen ist sich auch Thomas Wegmayr, Geschäftsführer des Roten Kreuzes Tirol, bewusst: „Früher habe ich im Rettungsdienst selbst miterlebt, welches Leid Suchterkrankungen verursachen können. Heute denke ich sehr viel an die Zukunft junger Menschen und bin überzeugt davon, dass Prävention eine der wichtigsten Investitionen in unserer Gesellschaft ist“.

Zitat Icon

Genau darum geht es: um Zukunft, Gesundheit und Lebensqualität.

LR Cornelia Hagele (ÖVP)

Suchterkrankungen sind psychische Erkrankungen, die ganze Familien betreffen können. Prävention bedeutet daher auch, psychische Gesundheit zu stärken und Menschen frühzeitig zu unterstützen. „Genau darum geht es: um Zukunft, Gesundheit und Lebensqualität“, betonte LR Cornelia Hagele (ÖVP).

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung