Gerettet
Angler in Russland von Eisscholle gerettet
Ausland
30.01.2006 11:47
Mehr als 300 Eisangler sind in Russland von einer ins offene Meer treibenden Eisscholle gerettet worden. Die Männer wurden nach Angaben der Rettungskräfte am Montag per Helikopter, Luftkissenboot und weiteren Booten in Sicherheit gebracht. Rund 500 Angler hatten sich auf der Eisscholle vor der Insel Sachalin im Fernen Osten Russlands aufgehalten, als diese sich löste und ins offene Meer trieb.
Ein Teil von ihnen konnte sich aus eigener Kraft retten und noch rechtzeitig ans rund 700 Meter entfernte rettende Ufer gelangen. Die Angler hatten Warnungen der Behörden missachtet, die seit Winteranfang immer wieder auf die Gefahr von losgelösten Eisschollen aufmerksam machten.
In Russland kommt es häufig zu derartigen Vorfällen. Trotz Warnungen der Behörden gehen Eisangler immer wieder auf die Eisflächen hinaus und riskieren dabei, dass sich Schollen vom Festland lösen. Eisangeln, bei dem die Köder durch Löcher im Eis ins Wasser hinabgelassen werden, ist ein beliebtes Hobby in Russland.
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