Am Samstag hat die Polizei in den Bezirken Feldkirch und Bludenz eine Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Der Fokus lag auf Alkohol und Drogen am Steuer. Die Bilanz: Sieben Führerscheine wurden sofort eingezogen, zudem gab es zahlreiche Anzeigen wegen anderer Verkehrsdelikte.
An der „Aktion scharf“ beteiligt waren Polizeibeamte der beiden Bezirke, unterstützt wurden diese von der Landesverkehrsabteilung und der Sicherheitswache Feldkirch. Im Zuge der Schwerpunktaktion führten die Einsatzkräfte insgesamt 115 Alkomattests bei Fahrzeuglenkern durch. Drei dieser Tests verliefen positiv, die Fahrer waren also über dem gesetzlichen Limit alkoholisiert. Dem nicht genug, wurde bei sechs weiteren Personen durch den beigezogenen Polizeiarzt eine eindeutige Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt.
Führerscheinentzüge und Suchtmittelfund
Aufgrund der festgestellten Beeinträchtigungen mussten insgesamt sieben Personen ihren Führerschein noch an Ort und Stelle abgeben. In einem Fall stellten Polizisten außerdem Suchtmittel sicher. Drei der kontrollierten Personen müssen sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Suchtmittelgesetz verantworten. Die Anzeigen werden bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch erstattet.
Mängel bei Kindersicherung und andere Verstöße
Abseits von Alkohol- und Drogendelikten wurden zahlreiche weitere Übertretungen der Straßenverkehrsordnung geahndet. So sind gleich elf Anzeigen wegen unzureichender oder fehlender Kindersicherung im Fahrzeug erstattet worden. Überdies gab es dreizehn weitere Anzeigen wegen diverser anderer Verkehrsdelikte.
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