Mit dem Grand-Slam-Event in Ulaanbaatar startet an diesem Wochenende die extrem lange Qualifikationsphase der Judoka für die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028. Die Wahl-Österreicherin Lubjana-Francesca Piovesana durfte sich in der mongolischen Hauptstadt über ein ganz besonderes Erfolgserlebnis freuen.
Die 29-jährige gebürtige Britin, die seit Anfang 2023 für Österreich kämpft und bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 als Fünfte nur knapp an der Bronzemedaille vorbeigeschrammt war, startete in der Mongolei ganz stark in das Turnier. In Runde ein feierte „Lulu“ im dritten Duell mit der Kroatin Nina Simic den dritten Erfolg. Auch in ihrem zweiten Kampf gab sich Piovesana keine Blöße und setzte sich gegen die Deutsche Friederike Stolze durch, nachdem diese drei Verwarnungen kassiert hatte.
Triumph über Weltranglistenerste
Im Viertelfinale landete die Lebensgefährtin von Ex-Judoka Laurin Böhler dann einen echten Coup! Gegen die Weltranglistenerste und Lokalmatadorin Enkhriilen Lkhagvatogoo setzte sie sich nach 5:10 Minuten Kampfzeit dank einer Waza-ari-Wertung durch.
Dass es dennoch nicht für den Einzug ins Finale reichte, lag daran, dass sich Lulu in der Vorschlussrunde der Niederländerin Joanne van Lieshout geschlagen geben musste, die nach 2:25 Minuten eine Ippon-Wertung landen konnte.
Kampf um Bronze gegen junge Schwäbin
Im Kampf um Platz drei geht es jetzt im zweiten Kampf nach 11 Uhr österreichischer Zeit (live auf ORF Sport Plus) gegen die 20-jährige Sara-Joy Bauer. Die Deutsche aus Backnang hatte sich 2024 zur U21-Europameisterin gekürt und hat es in Ulaanbaatar über die Hoffnungsrunde in den Bronze-Kampf geschafft.
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