Tiere zuvor ausgebüxt

Elf schottische Hochlandrinder stürzten in den Tod

Tirol
20.06.2026 20:52

Ein Almtransport endete am Samstag in Tirol in einer Tragödie: Eine komplette Rinderherde geriet außer Kontrolle und stürzte in unwegsames Gelände. Für elf Tiere kam jede Hilfe zu spät.

Schock am Samstagvormittag für einen 38-jährigen Landwirt im Gemeindegebiet von Brandenberg (Bezirk Kufstein): Beim geplanten Verladen von elf schottischen Hochlandrindern kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der in einer Katastrophe endete.

Rinder gerieten plötzlich in Panik
Der Bauer wollte die Tiere gegen 10 Uhr von seiner eingezäunten Weide mit einem Traktor samt Anhänger auf die Alm bringen. Doch genau in diesem Moment, als die Stromzufuhr des Elektrozaunes abgeschaltet wurde, sollen die Rinder plötzlich in Panik geraten sein. „Sie ergriffen ohne ersichtlichen Grund die Flucht“, heißt es seitens der Polizei.

Vier Stunden Suche – dann traurige Gewissheit
Gemeinsam mit Helfern suchte der 38-Jährige stundenlang das Gelände rund um das Aschauerhörndl ab. Erst nach rund vier Stunden wurde das ganze Ausmaß des Vorfalls klar: Zwei Rinder waren im Bereich eines Forstweges, die übrigen neun Tiere über steiles, felsdurchsetztes Gelände in Richtung Steinberger Ache abgestürzt und verendet.

Die Bergung der Kadaver wurde inzwischen organisiert. Für den Landwirt bedeutet der Unfall nicht nur einen emotionalen Schock, sondern auch einen erheblichen finanziellen Schaden im unteren fünfstelligen Eurobereich.

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