Die neuen Modus-Regeln bei der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft haben die ersten beiden „Opfer“ gekostet! Im Gegensatz zur WM 2022 in Katar, wo die Türkei und Haiti beim aktuellen Tabellenstand noch nicht aus dem Rennen gewesen wären, sind die beiden Teams nun schon ausgeschieden. Zwar können beide Mannschaften theoretisch noch nach Punkten mit einem Gruppenkontrahenten gleichziehen, doch seit 2026 zählt der direkte Vergleich bei Punktegleichheit zuerst ...
Selbst ein hoher Sieg der Türkei im letzten Pool-Match kann den letzten Gruppenplatz nicht mehr verhindern. Denn gegen beide in Frage kommenden Teams (Paraguay und Australien) haben sie das direkte Duell verloren. Bei Haiti wäre in Gruppe C nur noch eine Punktegleichheit mit Schottland möglich und gegen die haben sie verloren.
Obwohl bei der erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragenen Fußball-WM 32 Teams die K.-o.-Runde erreichen, darunter auch die acht besten der zwölf Gruppendritten, sind damit beide Equipen draußen.
Kantersiege nicht überbewertet
Die Idee hinter der Anpassung: Wer den direkten Konkurrenten schlägt, soll auch vor ihm stehen. Diese Regelung wird häufig als gerechter empfunden. Außerdem werden einzelne Kantersiege von Teams gegen Außenseiter so nicht überbewertet.
Die UEFA wendet die Regel unter anderem bei der Fußball-EM an.
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