Kader derzeit groß

Salzburgs Mann: „Dürfen keinen Tag verschenken“

Bundesliga
20.06.2026 10:00

Der Kader von Bundesliga-Klub Red Bull Salzburg ist derzeit noch sehr groß. Auf Sportboss Marcus Mann wartet daher in den kommenden Wochen noch viel Arbeit. Der Deutsche versprach dennoch zumindest noch einen weiteren Spieler.

Mit diesem Kader könnte Red Bull Salzburg fast zwei Mannschaften stellen. Bis zu 35 Profis umfasst das Bullen-Aufgebot aktuell. Bei den ersten drei Trainings – Freitag war der 18-jährige Torhüter Jonas Winklhofer dabei – unter Coach Danny Röhl fehlten zwar noch einige Nationalteamfahrer sowie Leih-Rückkehrer. Dennoch liefen bis zu 25 Spieler am Trainingsplatz auf.

Fakt ist: Der aktuelle Kader ist zu groß. Gerade im Mittelfeld herrscht ein Überangebot. „Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass heute noch einer in der Kabine sitzt, der in zwei Wochen nicht mehr da ist. Oder andersrum“, betonte Sportboss Marcus Mann.

Der Deutsche kündigte dennoch weitere Verstärkungen an. „Mindestens einer kommt auf jeden Fall noch“, sagte der 42-Jährige schmunzelnd. Denn neue Spieler wird es im Sinne der Qualitätssteigerung auch brauchen. Schließlich soll es in der neuen Saison wieder gelingen, Titel einzufahren.

Danny Röhl im Gespräch mit Enrique Aguilar, der eine ungewisse Zukunft bei den Bullen hat.
Danny Röhl im Gespräch mit Enrique Aguilar, der eine ungewisse Zukunft bei den Bullen hat.(Bild: Andreas Tröster)

Was die Abgänge betrifft, herrschte bei den Bullen bislang wenig Bewegung. Spieler wie Bobby Clark und Lucas Gourna-Douath (im Gespräch bei RC Lens, Klub von Ex-Bulle Samson Baidoo) verhandeln mit anderen Vereinen, Vollzugsmeldungen fehlen aber noch. Das könnte sich im Falle von Mads Bidstrup jedoch in den kommenden Wochen ändern. Der Däne soll wie berichtet vor einem Wechsel in die französische Ligue 1 zu Olympique Lyon stehen.

Mann zeigte dennoch Verständnis, dass der Markt noch ruhig ist: „Der Transfermarkt ist in vielen Ländern einfach noch nicht im Gange. Diese Herausforderung müssen wir annehmen. Und trotzdem dürfen wir keinen Tag verschenken, weil wir viele neue Personen sind und jeden Tag nutzen müssen, um uns kennenzulernen.“

Meiste Arbeit wartet noch
Trotz dieses Spagats habe er keine schlaflosen Nächte. Auch wenn es ihm bei seinen bisherigen Stationen immer lieber war, zum Trainingsstart bereits 90 Prozent des Kaders beisammen zu haben. „Davon muss ich mich jetzt verabschieden.“ Die meiste Arbeit wartet erst noch auf ihn . . . 

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