Was für eine Tragödie! Brasilien-Talent Nicolas Bosshardt hat am Montagabend einen 84-jährigen Mann mit seinem Auto totgefahren. Die Polizei ermittelt nun und geht dabei einem brisanten Verdacht nach.
Ereignet hat sich die Tragödie am Montagabend in der brasilianischen Stadt Sao Paulo. Kurz zuvor war Bosshardt mit zwei Teamkollegen des FC Sao Paulo in einem Einkaufszentrum unterwegs. Anschließend setzte sich der 19-Jährige in seinen BMW und machte sich auf den Weg.
Um 21.53 Uhr Ortszeit erwischte er schließlich den 84-Jährigen, als dieser eine Straße überqueren wollte. Die Anwälte von Bosshardt erklärten, dass der Kicker an der Unfallstelle Erste Hilfe leistete und den Rettungsdienst verständigte. Allerdings kam jede Hilfe zu spät, der Mann erlag seinen Verletzungen.
Ein illegales Autorennen?
Doch schon kurz nach dem Unfall kommt ein brisanter Verdacht auf. Augenzeugen berichten, dass der Fußball-Profi mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein soll. Die Polizei ermittelt nun und geht offenbar auch dem Verdacht nach, dass Bosshardt und seine Teamkollegen sich ein illegales Autorennen geliefert hatten.
Der 19-Jährige bestreitet die Vorwürfe und gibt an, dass er mit 50 km/h unterwegs gewesen sei und noch versucht habe, dem Mann auszuweichen. Nach einer Anhörung wurde der Linksverteidiger vorerst wieder entlassen, muss aber vorerst monatlich vor Gericht erscheinen. Außerdem darf Bosshardt seinen Wohnsitz nicht länger als acht Tage verlassen, sein Führerschein wurde eingezogen. Die zuständige Richterin deutete zudem an, dass es ausreichend Indizien für eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung gebe.
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