Alpentour „brutal“

Bei brütender Hitze über 70 Kilometer im Sattel!

Steiermark
19.06.2026 16:42
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Die Hitzewelle hat Österreich dieser Tage im Griff – in der Region Schladming-Dachstein schwingen sich aber Hunderte wagemutige Mountainbiker bei der 27. Auflage der Alpentour Trophy in den Sattel. Und bringen wahre Höchstleistungen!

Nicht weniger als 70 Kilometer und damit der längste Abschnitt der diesjährigen Alpentour Trophy wartete am zweiten Tag des längstdienenden Mountainbike-Etappenrennens der Welt. Erneut gab es durch Tanja Priller und Jakob Hartmann einen deutschen Doppelerfolg in den Elitekategorien. Damit festigte das Duo seinen Vorsprung in der Gesamtwertung zur Hälfte des viertägigen Events.

Vor allem die Temperaturen machten dem Feld zu schaffen – auch in der Region Schladming-Dachstein sorgten rund 30 Grad für Backofen-Feeling. „Deswegen wollte ich auch früh mein Tempo fahren, damit ich bei der Hitze verwalten kann. Meine Betreuer haben mich aber mit Eis und kühlen Getränken gut versorgt“, so Priller, die den 70-Kilometer-Abschnitt mit einem Vorsprung von über zehn Minuten vor Nina Mosser gewann.

27. Alpentour Trophy

Samstag, 3. Etappe/Reiteralm
59 Kilometer / 2.580 Höhenmeter
Start: 10:00 Uhr/Ziel: ca. 12:45 Uhr

Sonntag, 4. Etappe/Schafalm (Zeitfahren)
11 Kilometer / 1.100 Höhenmeter
Start: 09:30 Uhr (1. Fahrer)/Ziel: ca. 12:30 Uhr

Am Samstag starten zusätzlich folgende Bewerbe:
- One Day Alpentour Marathon: Start um 10:15 Uhr
- Kids City Sprint: Start um 10:30 Uhr

Aktuell nehmen die Mountainbiker die Region Schladming-Dachstein in Beschlag.
Aktuell nehmen die Mountainbiker die Region Schladming-Dachstein in Beschlag.(Bild: Alpentour Trophy)

„Es war brutal heiß, aber es ist auch für alle das Gleiche gewesen“, schnaufte die in Graz lebende Kärntnerin Mosser im Ziel und fügte an: „Du musst bei solchen Temperaturen schauen, dass du immer gut mit Wasser und Ernährung versorgt bist, dann klappt das auch. Ich freue mich, dass ich auf Rang zwei liege, aber es wartet noch viel hier.“ Am Samstag nämlich die Königsetappe mit fünf harten Anstiegen über die Reiteralm. 60 Kilometer und 2.600 Höhenmeter umfasst der nächste brutale Abschnitt. Bei den Elite-Herren geht Jakob Reiter, am Freitag Fünfter, als bester Österreicher im Feld in die nahende nächste „Tortour“.

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