Neue großer Behälter

Wasserversorgung für Seekirchens Zukunft gesichert

Salzburg
29.06.2026 09:00

Ein neuer Trinkwasser-Hochbehälter wird die Trinkwasser-Kapazität in Seekirchen deutlich erhöhen und so die Versorgung für die kommenden 25 Jahren sicherstellen. Er soll Mitte 2027 in Betrieb gehen. Auch neue Leitungen werden gerade durch den Ort gegraben.

Immer neue Horrormeldungen gibt es auch in Salzburg. Immer niedriger werden die Wasserstände in den heimischen Brunnen und auch der Grundwasserspiegel ist nach Trockenperioden bedenklich niedrig. Probleme, mit der die Bezirkshauptstadt Seekirchen im Gegensatz zu anderen Gemeinden im Flachgau, nicht zu kämpfen hat. „Wir können froh sein, dass wir in einer Region leben, wo die Wasserversorgung noch gut dasteht“, sagt Bürgermeister Konrad Pieringer (ÖVP).

Durch den Höhenunterschied fließt das Wasser in die Stadt.
Durch den Höhenunterschied fließt das Wasser in die Stadt.(Bild: Markus Tschepp)

Damit das auch so bleibt, wird derzeit an einem wichtigen Projekt gearbeitet. Neben dem bestehenden Wasserhochbehälter Hipping wird schon an einem neuen gebaut, der Mitte 2027 in Betrieb gehen soll. Er ist der wichtigste Punkt von drei Quellen im Gebiet und übernimmt künftig die Hauptversorgung. Der bestehende Behälter fasst 120 Kubikmeter Wasser, der neue hat ein Fassungsvermögen von 500. Damit sollte die Stadt ohne Probleme durch etwaige Engpässe kommen.

„Und das für die kommenden 25 Jahre“, ist der Stadtchef zufrieden. Solange ist die Lebensdauer des Hochbehälters, der für 2,3 Millionen Euro errichtet wird. Interessant: Die Einwohnerzahl von Seekirchen ist seit dem Jahr 2000 um 28 Prozent angestiegen, der Wasserverbrauch hingegen um 40 Prozent. Weniger Sparsamkeit, mehr Hygienebedürfnis, aber auch Pools könnten für Pieringer ein Grund dafür sein.

Die neue Anlage kann autark betrieben werden
Der neue Trinkwasser-Hochbehälter ist natürlich auf dem technischen und hygienischen Stand der Zeit. Edelstahlbecken werden erstmals zum Einsatz kommen. Und: Die gesamte Anlage wird dank einer großen Photovoltaikanlage und ausreichend Speichern autark. Um die Leistung hochhalten zu können, entstehen parallel zum Bau auch neue Wasserleitungen, die Wasser zur Anlage pumpen. Insgesamt entstehen 700 Meter neue Leitungen.Felix Roittner

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