Erst vor wenigen Wochen wurde vor der Uni Graz ein bunter Regenbogen-Schutzweg gestaltet – als Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung. Jetzt wurde der Zebrastreifen schwarz übermalt. Der Vorfall wird angezeigt. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner: „Verurteile diese mutwillige Beschädigung aufs Schärfste.“
Im „Pride-Month“ Juni ließ die Stadt Graz zwei neue Zebrastreifen bunt einfärben, um ein Zeichen für Offenheit und Toleranz zu setzen. Dass diese Regenbogenfarben aber auch polarisieren, zeigt ein aktueller Vandalen-Akt beim bunten Schutzweg vor der Universität Graz.
In der Nacht auf Freitag wurden die bunten Streifen von Unbekannten schwarz übermal bzw. angesprayt. „Ich verurteile diese mutwillige Beschädigung aufs Schärfste. Wer einen Regenbogen-Schutzweg übermalt, begeht nicht nur eine Straftat, sondern setzt auch ein Zeichen gegen jene Menschen, die noch immer Ausgrenzung und Diskriminierung erleben“, sagt die grüne Vizebürgermeisterin Judith Schwentner.
„Nicht zu akzeptieren“
Der Vorfall sei bereits angezeigt worden, der bunte Schutzweg soll rasch wiederhergestellt werden.
Auch der Grazer Neos-Spitzenkandidat Philipp Pointner verurteilt den Vandalismus: „Den Regenbogenzebrastreifen als Symbol der LGBTQIA+-Community anzugreifen, zeigt, dass Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie in Graz leider noch lange nicht der Vergangenheit angehören. Dass ein erst vor wenigen Tagen im Pride-Month gesetztes Zeichen für Offenheit einfach übersprüht wird, ist schockierend und nicht zu akzeptieren.“
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