Zweieinhalb Jahre war eine Mühlviertlerin in einem Restaurant im Bezirk Rohrbach als Küchenchefin beschäftigt. Nachdem ihr Dienstverhältnis beendet worden war, musste sich die Köchin fast ein Jahr um fehlende Zahlungen mit ihrem ehemaligen Dienstgeber streiten.
Nachdem der Pachtvertrag eines Restaurants im Bezirk Rohrbach gekündigt worden war, verlor eine Köchin aus dem Mühlviertel ihren Job. Doch der ehemalige Arbeitgeber blieb der Frau 8.265 Euro schuldig – das letzte Monatsgehalt, Sonderzahlungen sowie Urlaubsersatzleistungen.
Mitarbeiterin ständig vertröstet
Immer wieder vertröstete der Ex-Dienstgeber die Mühlviertlerin, bis sie sich schließlich frustriert an die Arbeiterkammer OÖ wandte. Diese forderte den ehemaligen Restaurantbetreiber auf, die offenen Ansprüche unverzüglich zu bezahlen. Das Schreiben der AK zeigte Wirkung, und der Restaurantbetreiber überwies das gesamte offene Entgelt.
Hilfe in Anspruch nehmen
„Schlimm genug, dass die Frau plötzlich ihren Arbeitsplatz verloren hatte. Und dann musste sie auch noch fast ein Jahr lang auf ihr Geld warten“, sagt dazu AK-Präsident Andreas Stangl. Er rät Betroffenen, sich bei Problemen an die Arbeiterkammer zu wenden.
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