Die Mobilitätsorganisation Verkehrsclub Österreich (VCÖ) nimmt das Thema Pendlerpauschale und Pendlereuro ins Visier. Kritisiert wird vor allem, dass jene, die ohnehin sehr gut verdienen, das größte Stück vom „Kuchen“ erhalten.
Mehr als 600 Millionen Euro kostet Österreichs Budget die Pendlerpauschale und der Pendlereuro. Tirol ist bei den Bezieherinnen und den Beziehern deutlich unterrepräsentiert – das zeigt eine aktuelle Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) auf Basis von Daten des Finanzministeriums.
Weiteres Ergebnis: Bundesweit hatte zuletzt fast jede vierte Person, die die Pendlerpauschale bezog, ein Jahreseinkommen von mehr als 60.000 Euro.
Größtes Stück für Besserverdiener
Vier von zehn Menschen, die in den Genuss der Pendlerpauschale kamen, hatten einen Arbeitsweg von zwei bis 19 Kilometern, informiert der VCÖ weiter. „Es ist nicht schlüssig, warum nach wie vor sehr gut Verdienende von der Pendlerförderung das größte Stück erhalten“, kritisiert VCÖ-Experte Michael Schwendinger. Es solle eine Gehaltsobergrenze für den Bezug dieser Förderung eingeführt werden.
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