„Instabiler Zustand“

Tasmanischer Teufel „Mary“ nach 2 Wochen gefunden

Ausland
17.06.2026 10:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Australien ist ein aus einem Wildpark ausgebüxter Tasmanischer Teufel namens „Mary“ nach mehr als zwei Wochen wiedergefunden worden. Dem Tier geht es schlecht.

Das fleischfressende Beuteltier war von Suchmannschaften im Busch aufgespürt worden, weniger als zwei Kilometer von ihrem Gehege in der Touristenregion Gold Coast entfernt. „Als sie gefunden wurde, war ‘Mary‘ in einem instabilen Zustand“, heißt es in einer Stellungnahme.

Auf der Insel Tasmanien ist der Bestand durch eine ansteckende Krebserkrankung gefährdet.
Auf der Insel Tasmanien ist der Bestand durch eine ansteckende Krebserkrankung gefährdet.(Bild: AFP/HANDOUT)

„Das Team stellte bei der Untersuchung fest, dass sie tierärztliche Versorgung benötigte, und brachte sie rasch in eine spezialisierte Tierklinik, wo ihr Zustand stabilisiert werden konnte.“

Scheue, flinke Beuteltiere

  • Tasmanische Teufel, die größten noch lebenden fleischfressenden Beuteltiere, sind auf dem australischen Festland seit mehr als 3000 Jahren ausgestorben.
  • Die überwiegend nachtaktiven, flinken Tiere, die in einer einzigen Nacht bis zu 16 Kilometer zurücklegen können, können in freier Wildbahn bis zu sechs Jahre alt werden.

Flucht mit einem „ungewöhnlich großen Sprung“
„Mary“ war nach Angaben des Wildparks am 2. Juni aus ihrem Gehege entkommen. Wie auf Aufnahmen einer Überwachungskamera zu sehen war, gelang ihr die Flucht mit einem „ungewöhnlich großen Sprung“. Ein Dutzend Menschen hatte seitdem mit einem Spürhund und einer Drohne mit einer Wärmebildkamera nach dem scheuen Beuteltier gesucht.

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