Die Siemens Mobility wurde mit der Umsetzung eines modernen Zugleitsystems beauftragt. Auch an den Kreuzungen wird es für Verkehrsteilnehmer dadurch sicherer. Ab dem Jahr 2028 geht das neue System in Betrieb.
Sie verkehrt auf einer Strecke, die 32 Kilometer umfasst, hat zehn Bahnhöfe, acht Haltestellen, 82 Weichen und 16 Fahrzeuge. Die Rede ist von der Zillertalbahn, die zwischen Jenbach und Mayrhofen jährlich rund 3,6 Millionen Fahrgäste transportiert. Jetzt bekommt die Bahn, mit deren Errichtung im Jahr 1900 begonnen wurde, quasi ein „Upgrade“.
Von der Siemens Mobility wird die gesamte Zillertalbahn mit dem Zugleitsystem „Trainguard STC“ modernisiert. Davon profitieren laut dem Unternehmen vor allem die Fahrgäste.
Wir verwandeln die traditionsreiche Zillertalbahn in ein Vorbild für moderne Mobilität.
Tanja Kienegger, CEO Siemens Mobility Austria
Durch die Modernisierung werden Haltewünsche an den Bedarfshalten in Zukunft digital übermittelt und zuverlässige Echtzeitinformationen zur Strecke sowie zu den Ankunfts- und Abfahrtszeiten an allen Stationen online verfügbar sein.
Technologie hat auch die Kreuzungen „im Blick“
Die Sicherheit wird durch das funk- und satellitengestützte System ebenfalls erhöht, da die Fahrzeuge kontinuierlich von der Fahrdienstleitung aus überwacht werden können. Eingebunden wird das neue System auch bei 23 Eisenbahnkreuzungen. Der Zug kann diese nur dann überqueren, wenn die Anlage gesichert ist.
In Betrieb gehen soll die neue Technologie im Jahr 2028. Die Wartung des Systems ist vertraglich für mindestens 20 Jahre gesichert.
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