Das neue 5-Euro-Billig-Menü an den Mensen ist für Österreichs Studentenvertreter (ÖH) noch nicht genug. Sie wollen jetzt auch bestimmen, was auf den Tellern landet.
Rund sieben Euro bezahlen Studenten in österreichischen Mensen im Schnitt für eine warme Mahlzeit. In Deutschland bekommt man dasselbe für nur zwei bis vier Euro laut einer Studentensozialerhebung 2025. Viele Studenten würden die Mensa daher meiden, weil sie zu teuer ist. Doch das soll sich ändern.
Ab dem Wintersemester (Start am 1. Oktober) wird allen Studenten täglich ein „warmes und ausgewogenes“ Menü um fünf Euro serviert. Also Suppe oder Salat und eine warme Speise. In Wien wird das neue „Einser-Menü“ vorerst an zwei Standorten angeboten. Genaue Details dazu sind noch offen. Gute Chancen hat vermutlich die Mensa an der TU Wien, die als größte Studentenkantine. Erst im Jänner habe eine große ÖH-Umfrage bei der 2-Euro-Mensa-Aktion an der TU gezeigt, dass die Mehrheit der Studenten die Mensa deutlich häufiger nutzen würde, wenn es eine gerechte Preisgestaltung gäbe, heißt es.
Doch jetzt gehen die Forderungen noch weiter: Die ÖH will, dass an den Standorten der staatseigenen Mensen-GmbH österreichweit Menüs um maximal drei Euro angeboten wird. Und die Studivertreter fordern auch einen eigenen Mensarat, um mitzugestalten, was auf den Tellern landet.
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