Kannibalen-Film
Armin Meiwes scheitert bei Menschenfresser-Film
Ausland
27.01.2006 20:55
Dem "Kannibalen von Rotenburg" ist es im ersten Anlauf nicht gelungen, den von seinem Fall inspirierten Menschenfresser-Film "Rohtenburg" zu stoppen. Das Landgericht Kassel habe eine einstweilige Verfügung gegen den Hollywood-Streifen abgelehnt, berichtete "Focus Online" unter Berufung auf den Anwalt Harald Ermel, der den Täter Armin Meiwes vor dem Frankfurter Landgericht vertritt.
Der Verleih Senator-Film gehe von einem problemlosen Start am 9. März aus. Ermel kündigte weitere rechtliche Schritte gegen den Film an, der die Persönlichkeitsrechte seines Mandanten verletze.
Meiwes hatte im März 2001 einen Berliner Ingenieur angeblich auf dessen Wunsch entmannt und getötet. Anschließend zerlegte er das Fleisch des Mannes und aß mehr als 20 Kilogramm davon. Er muss sich zurzeit zum zweiten Mal vor Gericht verantworten. Der Bundesgerichtshof hatte ein erstes, auf Totschlag lautendes Urteil aufgehoben.
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