AK-Steiermark-Atlas

Trippelschritte am Weg zu besserer Kinderbetreuung

Steiermark
15.06.2026 16:54
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Der 13. Kinderbetreuungsatlas der Arbeiterkammer Steiermark weist einem Großteil der Gemeinden ein zufriedenstellendes Zeugnis aus. Es gibt aber auch Schwierigkeiten – und da und dort sogar Verschlechterungen.

Exakt 285 Gemeinden zählt die Steiermark – sie alle wurden von der Arbeiterkammer in Sachen Krippen, Kindergärten und Nachmittagsbetreuung durchleuchtet. Die Bilanz im aktuellen Kinderbetreuungsatlas: 162 Ortschaften werden mittlerweile mit Kategorie A bewertet, haben also eine Einrichtung für Kinder unter drei Jahren, einen Ganztagskindergarten und eine Nachmittagsbetreuung für Volksschüler.

Auch Vereinbarkeit mit Beruf verbessert sich
Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um acht Gemeinden gestiegen. Ebenfalls besser geworden ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: 74 steirische Orte haben Angebote für Kinder bis zehn Jahren mit Öffnungszeiten, die beiden Elternteilen Vollzeitjobs ermöglichen.

Wermutstropfen: Weniger Tageseltern
Inzwischen gibt es in jeder Gemeinde zumindest eine Einrichtung für Kinder zwischen drei und sechs Jahren, rückläufig ist allerdings die Zahl der Tageseltern mit steiermarkweit 426 (zuletzt 433). Insgesamt haben sich 14 Gemeinden verbessert, sieben verschlechtert.

Angesichts des geplanten verpflichtenden zweiten Kindergartenjahres fordert AK-Präsident Josef Pesserl von der Politik einen Masterplan mit klaren Zielen, etwa beim Ausbau von Plätzen und Pädagogenstellen.

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