Pro Jahr wurden es immer mehr und so nutzten im Vorjahr 225.000 Fahrgäste die Buslinie L 170. Damit stieß man vor allem am Sonntagabend oft an die Kapazitätsgrenze. Jetzt werden im Hauptabschnitt Krems-Zwettl die Wochenend-Fahrten verdoppelt, womit man sich auch eine Entlastung zur Spitzenzeit erhofft.
Von einer Erfolgsbilanz spricht Verkehrslandesrat Udo Landbauer, wenn er von der Buslinie L 170 spricht, die Gmünd, Zwettl und Krems miteinander verbindet. 225.000 Passagiere fuhren 2025 damit. „Das entspricht einer Steigerung von fast 80 Prozent im Vergleich zu 2019“, bezieht sich Landbauer auf die damalige Linien-Einführung. Nicht nur unter der Woche verzeichnet man mehr Fahrgäste, sondern auch am Wochenende: Im Vorjahr waren durchschnittlich 20 Personen pro Bus unterwegs.
Wir bauen das aus, was wirklich funktioniert, damit das Steuergeld auch dort ankommt, wo es vernünftig ist.

Verkehrslandesrat Udo Landbauer
Bild: FPÖ
60 Fahrgäste und mehr pro Bus
Das führte aber auch zu Engpässen an Sonntagabenden, an denen laut Öffi-Betreiber Növog voll besetzte Busse mit mehr als 60 Fahrgästen keine Seltenheit waren. Deshalb wird der Hauptabschnitt Krems-Zwettl ab 6. Juli im Stundentakt geführt, was einer Verdopplung des Angebots entspricht und den Sonntagabend entlasten soll. „Das Konzept dieser Linie ist aufgegangen“, freuen sich die Növog-Chefs Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl.
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