Ein Treffpunkt mit Mehrwert soll das neue Bahnhofsrestaurant in Bad Ischl werden. Zurzeit fehlt noch einiges. Die Küche wird erst geliefert, eine Konditorin für frische Mehlspeisen steht aber schon bereit.
Aus der Not wurde im Bahnhof in Bad Ischl eine Tugend gemacht. Weil der Ticketschalter in der Bahnhofshalle vor dem Aus stand, wurde gehandelt. „Die persönliche Beratung gibt’s bei keinem Automaten“, so Jungunternehmer Tobias Günter Leitner. Jetzt wächst daraus ein Drei-Säulen-Konzept: Tickets und Beratung, ein Cafébetrieb sowie regionaler Handel.
Das Salzkammergut soll sichtbar werden
Ganz fertig ist man noch nicht – bei der Lieferung der Küche gab’s Probleme. „Die Tische stehen schon, aber bis zum Vollbetrieb dauert’s noch ein paar Wochen“, so Leitner. Dann warten Würstl, Gulasch und Mehlspeisen auf die Gäste. Dafür sorgt eine eigens dafür eingestellte Konditorin. Seit zwei Jahren wird an dem Projekt getüftelt, Mitte Juli soll richtig eröffnet werden. „Die Reise beginnt dort, wo man einsteigt“, will das Team rund um Leitner seinen Gästen ein gutes Gefühl vermitteln.
Ein Souvenirshop bringt regionale Produkte direkt an den Bahnhof – ideal für Mitbringsel und Erinnerungen. So gibt’s einen Salzstreuer mit Sisi und Franzl als Motiv oder Gmundner Keramik im Restaurant zu erwerben. Der Name „Zum Flügelrad“ ist dabei Programm: Das historische Eisenbahn-Symbol steht für Tempo, Fortschritt und k.u.k.-Tradition – und soll nun auch das Ischler Bahnhofsrestaurant wieder auf Schiene bringen.
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