Neues Ergebnisse
US-Forscher entdeckten neue Vogelgrippe-Daten
Menschliche Grippeerreger enthalten ebenfalls NS1. Doch der Version beim Menschen fehlt die Kette von Aminosäuren, die Vogelgrippeviren ganz offensichtlich als Waffe nutzen, schreiben John Obenauer und Kollegen vom St. Jude Kinderkrankenhaus in Memphis. Das Team sequenzierte das komplette Erbgut von 169 verschiedenen Vogelgrippeerregern und Teile von weiteren knapp 160 Stämmen und verglich ihre genetischen Eigenschaften mit den menschlichen Grippeviren.
Forscher verdoppeln Infos zu H5N1-Erregern
Die Forscher aus Memphis untersuchten Vogelgrippeviren, die von 1976 bis 2004 bei zahlreichen Arten freier Vögel sowie Haushühnern und anderem Zuchtgeflügel isoliert wurden. Ihr Ergebnis, das sie in der Genbank öffentlich zugänglich machen, verdoppelt die Anzahl der bisher verfügbaren genetischen Daten von H5N1-Erregern auf einen Schlag, heißt es in "Science".
Verfahren spürt Veränderungen in Erregern auf
Die US-Forscher setzten zusätzlich ein von ihnen entwickeltes Verfahren ein, "Proteotyping" genannt. Dieses konzentriert sich auf Unterschiede in den Aminosäuren der viralen Proteine und spürt winzigste Veränderungen im Erbgut der Erreger auf, die bei den bisher üblichen Verfahren laut Obenauer und Kollegen leichter übersehen werden.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.