Dank einer schnellen und bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit der Polizei konnte ein dreister Diebstahl in Tirol rasch geklärt werden. Eine 21-jährige Pflegekraft steht im Verdacht, Bargeld und Schmuck aus dem Tresor einer Klientin gestohlen zu haben. Die Flucht der Verdächtigen endete an der Vorarlberger Grenze.
Wie die Sicherheitsbehörden berichten, ereignete sich die Tat in der Nacht auf den 5. Juni in Wörgl (Tirol). Die 21-jährige Rumänin, die dort als 24-Stunden-Pflegerin für eine 55-jährige Österreicherin tätig war, verschaffte sich laut Ermittlern widerrechtlich Zugang zum Tresorschlüssel. Sie öffnete den Safe und ließ wertvolle Schmuckstücke sowie eine erhebliche Menge Bargeld mitgehen. Anschließend ergriff die diebische Elster die Flucht.
Diebesgut sichergestellt
Die Tiroler Ermittler leiteten sofort eine Fahndung ein und stimmten sich mit den Kollegen in den Nachbarbundesländern ab. Der Fahndungserfolg ließ nicht lange auf sich warten: In Hörbranz, an der österreichisch-deutschen Grenze, wurde die Verdächtige am Samstag von der Vorarlberger Polizei aus dem Verkehr gezogen. Bei der Durchsuchung stießen die Polizisten auf das mutmaßliche Diebesgut. Sichergestellt wurde ein niedriger fünfstelliger Eurobetrag sowie diverse Schmuckgegenstände, die eindeutig dem Opfer aus Wörgl zugeordnet werden konnten.
Bei der anschließenden Vernehmung zeigt sich die Rumänin nicht sehr kooperativ und bestritt vehement, den Tresor ausgeraubt zu haben. Die weiteren Ermittlungen und die rechtliche Aufarbeitung des Falles laufen.
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