



Geht‘s um Leben und Tod, sind sie oft die letzte Hoffnung: Die Spürnasen der Kärntner Rettungshundebrigade. Doch der Weg vom tapsigen Welpen zum vierbeinigen Helden ist Knochenarbeit. Davon können „Hugo“ und „Yuma“ ein Lied bellen.
Wenn eine vermisste Person tief im Wald oder nach einem Unglück aufgespürt wird, grenzt das für Außenstehende oft an ein kleines Wunder. Doch weit gefehlt! Hinter den beeindruckenden Sucherfolgen steckt harte Arbeit. Es ist ist ein langer Weg voller Schweiß, Disziplin und grenzenlosem Vertrauen zwischen Mensch und Tier.




Auch wenn anfangs noch der Spaß im Vordergrund steht. Denn die Karriere als Lebensretter auf vier Pfoten startet bereits im zarten Alter von rund acht Wochen. Wenn die tapsigen Welpen bei ihren Hundeführerinnen oder Hundeführern einziehen, geht es vor allem um den Aufbau einer unzertrennlichen Bindung.
Teenager-Phase: Mit Eifer und Spaß durchs Dickicht
Und um die spielerische Vermittlung der Grundlagen – ganz ohne Leistungsdruck! Aktuell wirbeln zwei ganz junge Nachwuchs-Helden die Kärntner Rettungshundebrigade ordentlich auf: Die Welpen „Hugo of Princessgirl“ und „Bayview Fantastic Lootah Yuma“. Die beiden stehen ganz am Anfang ihres großen Abenteuers. Spielerisch lernen die Mini-Spürnasen, dass die Personensuchen das spannendste Spiel der Welt ist. Mit Leckerlis und ganz viel Lob als Belohnung.
Schon deutlich ernster geht es bei den „Teenagern“ der Brigade zu. „Makaio“ und „Louie“ sind knapp ein Jahr alt und haben die Welpenschule hinter sich gelassen. Für die beiden stehen bereits regelmäßig intensive Such- und Anzeigeübungen auf dem Stundenplan. Doch auch für sie gilt: Der Spaß darf nie zu kurz kommen. Zudem ist jede Übung exakt auf den Trainingsstand der Vierbeiner zugeschnitten, um sie nicht zu überfordern.
Strenge Prüfungen
Erst nach jahrelangem, intensivem Training und strengen Prüfungen durch unabhängige Leistungsrichter sind die Spürnasen und ihre zweibeinigen Kollegen bereit für den Ernstfall. Einige Nachwuchshelden haben den ersten Meilenstein bereits bei einer Landesprüfung im April gemeistert. Bis zu echten Sucheinsätzen warten aber noch weitere anspruchsvolle „Schularbeiten“.
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