Babypuder-Rechtsstreit

Vergleich: Johnson & Johnson muss 5,5 Mrd. zahlen

Ausland
28.07.2026 07:13
Porträt von krone.at
Von krone.at

Johnson & Johnson legt den jahrelangen Rechtsstreit um mutmaßlich krebserregendes Babypuder mit einem Milliardenvergleich bei. 

Der US-Konsumgüterkonzern zahlt 5,5 Milliarden Dollar, um Zehntausende Klagen beizulegen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Mit dem Vergleich sollen fast alle verbleibenden Klagen (99,75 Prozent) beigelegt werden, in denen dem Unternehmen vorgeworfen wird, seine Talkum-Produkte hätten Eierstockkrebs verursacht.

Asbest in Babypuder?
Johnson & Johnson hat die Vorwürfe stets bestritten, betont, dass die Produkte sicher und asbestfrei seien. Der Konzern hatte den Verkauf von Babypuder auf Talkumbasis in den USA bereits 2020 eingestellt.

Dem Vergleich vorausgegangen waren jahrelange Rechtsstreitigkeiten und gescheiterte Versuche von J&J, die Klagen über eine Insolvenz abzuwickeln.

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